Kerstin Degen

Kerstin Degen

Das gefällt uns: Die Aktion von Kerstin Degen in Lahnstein (Johann-Baptist-Ludwigstaße 4, 56112 Lahnstein)

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David Hockney

David Hockney

David Hockney
David Hockney "The Arrival of Spring in Woldgate, East Yorkshire in 2011 (twenty Eleven) - 2 January 2011!" 1 Zeichnung aus einem 52 -teiligen Werk / One of a 52 part work IPad - Zeichnung auf Papier / IPad drawing printed on paper 144,14 x 107,95 cm © Da

I love the puddle!

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Filippo di Pretoro: Aufnahmen aus Berlin

Filippo di Pretoro ist ein Fotograf aus Rom, den ich noch aus meiner Zeit in Rom kannte und dem ich vor kurzem in Berlin wiederbegegnet bin. Mir gefällt an seinen Bildern der genaue Blick für Farben, Linien, Formen, seine fast schon malerische Sichtweise auf die Dinge, die ihm begegnen, beim Gang zur U-Bahn, bei seinen Wegen durch die Stadt. Filippo di Pretoro flaniert nicht, er läuft herum: durch Tiefgaragen und Hinterhöfe, über Kinderspielplätze und Baustellen;  dabei "findet" er Bilder von einer wunderbaren Leichtigkeit und Farbigkeit.

James Wallace Harris

James Wallace Harris stammt aus Massachusetts und lebt in Japan. Als ich seine Bilder das erste Mal gesehen habe, haben sie mich umgehauen: hier malt einer so, wie ich auch gerne malen würde: mit einem herausragendem Sinn für Farbe und Volumen, für Fläche und Anordnung, in einer einzigartigen Mischung aus freier gestischer Malerei und streng komponierten geometrischen Formen und einem beeindruckenden Reichtum an Ideen und Variationen.

Mehr von James Wallace Harris auf seiner facebookseite und auf Saatchi.com

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Sasha Pichushkin

Die Bilder von Sasha Pichushkin, einem jungen Künstler aus Oriol (Russland), erinnern auf den ersten Blick an Kinderzeichnungen 2-3Jähriger, stolz präsentiert von den Eltern und wohlwollend kommentiert von Freunden und Verwandten. Aber sie bleiben im Kopf, man erinnert sich und holt sie nochmal hervor, weil man sie nochmal betrachten möchte. Und wenn man genauer hinschaut, bemerkt man, dass das Kindliche 'nur' vordergründig ist und sich dahinter komplexe Überlegungen verstecken über die Anordnung von Volumen und Linie, Objekt und Muster, Umriss und Farbfeld.

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Ben Mezoudj

Ein Bild wie ein Gemälde, streng durchkomponiert (das Kreuz an der Wand wiederholt sich in der Anordnung der Wandobjekte zum Fenster), mit äußerst differenzierter Farbabstufung und Lichtführung.

Inhaltlich wirft es so viele Fragen auf, dass sich einem der Kopf dreht: was sagt uns - gläubig oder ungläubig - diese Figur aus Holz in einem Kontext aus Glas, Stahl und Beton?  Warum dieses Gegenüber, ein strenges geometrisches Bild? Was haben die Kuratoren des Kolumba, das  Kunstmuseum des Erzbistum Köln, sich dabei gedacht? Sieht die Kirche sich so, wie es dieses Bild suggeriert: an den Rand gedrängt von der Moderne, auf verlorenem Posten in einer säkularisierten Gesellschaft?

Man könnte noch viele dieser Fragen stellen - ein großartiges Bild, dem man eine große Zukunft wünscht

 

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Jonathan Christie

Wir möchte Ihnen einen Künstler vorstellen, Jonathan Christie. Er lebt und arbeitet in Sidney, Australien und liebt Katzen. Zur Zeit malt und zeichnet er auf 10x15cm Büttenpapier und produziert fast jeden Tag mehrere neue Werke. Dieses kleine Format stellt den Künstler vor ganz besondere Probleme, und Jonathan Christie liebt es, die begrenzten Mittel, die er an der Hand hat, auszuloten.

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Fabio Massimo Caruso

Fabio Massimo Caruso

 

 

 

 Die Abstraktion ist „eine volle Schatzkiste, in die man seine Hände stecken kann in der Hoffnung, etwas Schönes an die Oberfläche zu bringen, wenn man sie wieder herauszieht.

 

 

„Diese Gesellschaft will uns in eine Form passen, ich sehe, dass ihr diese Aufgabe sehr gut gelingt. Aber nicht mit allen ist das möglich, ich meine, wozu sind wir [Künstler] denn da?

 

Uns durchdringen die befruchtenden Pfeile der Immagination, eine Befruchtung voller Schönheit, die uns von den Lasten und den Gedanken einer obsessiven, sich wiederholenden Gesellschaft reinigt. Diese Leichtigkeit in uns lässt uns in der Luft schweben - wie Fische die an keinem Angelhaken anbeißen - um den Stimmen der urbanen Sirenen, die uns auf die Felsen des Üblen leiten wollen, zu widerstehen. Dafür brauchen wir die kreative Unruhe, sie errichtet eine Barriere zwischen der Inspiration und der Verflachung des Alltäglichen, der wahre Künstler ist heillos unruhig, ist er es nicht, ist er nur eine Marionette, Verwalter eines leeres Magazin mit Regalen voller Ballast.“

 

aus: Con la nuvola di Magritte. Fabio Massimo Caruso. 17 Novembre - 1 Dicembre 2012, Prospettive Edizioni Roma 2012, S.9 (Übersetzung Ellen Roß)

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