Dirk Rausch_2016

Gedanken zu Hermann Glöckners Faltbild anläßlich der Ausstellungseröffnung "Dirk Rausch_2016" in der Galerie SEHR in Koblenz
Hermann Glöckner, Gefaltete Streifen in Rot und Weiß auf Schwarz, 1933, ca. 35 x 25 cm, Städel Frankfurt

 

Dirk Rausch_2016

Siebdruckunikate und Aquarelle

 

Ausstellungseröffnung

 

Kurz nach Eröffnung des Erweiterungsbaus des Städel in Frankfurt 2012 haben mein Partner und ich dort die Ausstellung zur Gegenwartskunst besucht. Ein Werk ist uns besonders im Gedächtnis geblieben: Gefaltete Streifen in Rot und Weiß auf Schwarz von Hermann Glöckner.

Diese Arbeit aus dem Jahr 1933 besteht aus Streifen aus transparentem Japanpapier auf einer schwarz lackierten Farbtafel. Durch die Faltung des Papiers entstehen neue Formen, Dreiecke, Quadrate, in verschiedenen Transparenzgraden und Farbigkeiten.

Für viele gehört es zu den schönsten Kindheitserinnerungen: Drachen oder Laternen bauen mit transparentem Papier. Vielleicht haben auch Sie damals erlebt, welche Faszination darin liegt, Schnipsel und Streifen übereinanderzulegen, sie hin- und herzuschieben und mit jeder Schichtung neue Farb- und Formenkombinationen entstehen zu lassen.

Es waren diese Assoziationen, die sich einstellten, als ich in einem Ausstellungskatalog von 2007 eine Arbeit von Dirk Rausch sah.

 

 

es war die gleiche Leichtigkeit der künstlerischen Geste, die mich bereits ian der Arbeit Hermann Glöckners beeindruckt hatte.

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